Tägliches Evangelium

15. Dezember 2017 : Freitag der 2. Adventswoche
Sel. Carlo Steeb
Buch Jesaja 48,17-19.

So spricht der Herr, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was Nutzen bringt, und der dich auf den Weg führt, den du gehen sollst.
Hättest du doch auf meine Gebote geachtet! Dein Glück wäre wie ein Strom und dein Heil wie die Wogen des Meeres.
Deine Nachkommen wären zahlreich wie der Sand und deine leiblichen Kinder wie seine Körner. Ihr Name wäre in meinen Augen nicht getilgt und gelöscht.

Psalm 1,1-2.3.4.6.

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,
nicht auf dem Weg der Sünder geht,
nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern Freude hat an der Weisung des Herrn,
über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.
Alles, was er tut,
wird ihm gut gelingen.

Nicht so die Frevler:
Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht.
Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten,
der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.



Evangelium nach Matthäus 11,16-19.

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen:
Wir haben für euch auf der Flöte Hochzeitslieder gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen.
Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht, und sie sagen: Er ist von einem Dämon besessen.
Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen.

Johannes der Täufer lädt uns ein, unser Heil zu suchen
Hl. Clemens von Alexandrien (150-um 215), Theologe

Mahnrede an die Heiden (Protrepticus), 1. Kapitel, 9 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1934)

Ist es da nicht unbegreiflich, Geliebte, dass Gott uns immer zur Tugend antreibt, wir uns aber seiner Wohltat entziehen und unser Heil von uns weisen? Oder lädt denn nicht auch Johannes der Täufer zum Heil ein und wird er nicht ganz und gar eine Stimme der Mahnung? Lasst uns ihn fragen: „Was für ein Mensch bist du und woher?“ „Elija“ wird er nicht sagen, und Christus zu sein in Abrede stellen; aber „eine in der Wüste rufende Stimme“ (vgl. Joh. 1, 20−23) wird er sich nennen. Wer ist also Johannes? Um es kurz zu fassen, wollen wir sagen: „Die mahnende Stimme des Logos, die in der Wüste ruft“ […] „Macht gerade die Wege des Herrn!“ (vgl. Mk 1,3). Ein Vorläufer ist Johannes und seine Stimme eine Vorläuferin des Logos, eine einladende Stimme, das Heil vorbereitend, eine Stimme, zum Erbe des Himmels aufmunternd, durch die die Unfruchtbare und Verlassene nicht mehr kinderlos ist (Jes 54,1). 

Diese Fruchtbarkeit verkündete mir des Engels Stimme; auch sie war eine Vorläuferin des Herrn, da sie einer unfruchtbaren Frau frohe Botschaft brachte, wie Johannes der unfruchtbaren Wüste. Wegen dieser Stimme des Logos wird also die Unfruchtbare zur glücklichen Mutter und trägt die Wüste Früchte. Die beiden dem Herrn vorhergehenden Stimmen, die des Engels und die des Johannes, scheinen mir auf das für uns im voraus bereitgestellte Heil hinzuweisen, so daß wir nach Erscheinung dieses Logos die Frucht des Kindersegens ernten, ewiges Leben.




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